14.11.2024 - 6 Schulforum zur Weiterentwicklung der Förderschu...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Der Ausschuss bedankte sich bei der Verwaltung für den gründlich vorbereiteten Prozess sowie für die Mitwirkung der Schulleitungen.

 

Frau Harst erklärte, dass sie – auch wenn sie die Notwendigkeit der Entscheidung sähe, das WBK-Gebäude künftig als Förderschulstandort zu nutzen – aus persönlichen Gründen dennoch heute mit „Nein“ stimmen werde, da sie sich über 20 Jahre für den Erhalt dieses Systems am Standort Würselen eingesetzt habe.  

 

Im Anschluss stimmte der Ausschuss für Schule, Bildung, Wissenschaft und Kultur über die folgenden Beschlussempfehlungen ab:

Reduzieren

Beschlussempfehlung:

 

Der Städteregionstag trifft folgende Entscheidungen:

 

1. Er nimmt mit Bezug auf das zweite Schulforum vom 30.09.2024 zur  Kenntnis, dass der partizipative Prozess zur Schulbauberatung               (pädagogisch und baulich) mit der Roda-Schule in Herzogenrath und der               Kleebach-Schule in Aachen bestätigt hat, dass die derzeit genutzten               Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen, um die jeweils deutlich gestiegene               Schülerzahl am Standort weiterhin adäquat zu fördern. Vor diesem               Hintergrund haben die Schulen in mehreren Workshops Raumkonzepte               erarbeitet, die beinhalten, welche räumlichen Gegebenheiten aus               pädagogischer Sicht für eine zukunftsoffene Infrastruktur erforderlich               wären.  

 

2. Die räumliche Situation an der Roda-Schule soll für eine bestmögliche  Förderung der Schüler_innen aus dem Einzugsgebiet Herzogenrath,               Alsdorf, Baesweiler und               Würselen verbessert werden. Dazu wird die               Verwaltung beauftragt, einen Vorschlag vorzulegen, wie der bisherige               Standort des Weiterbildungskollegs in Würselen als Nebenstandort der               Roda-Schule weiterentwickelt werden kann. 

 

3.  Die Verwaltung wird beauftragt, in enger Abstimmung mit der Stadt Aachen den für die Umnutzung des Gebäudes als               Förderschulstandort erforderlichen Umzug des Weiterbildungskollegs der StädteRegion Aachen vom bisherigen Standort in der Friedrichstraße 30 in Würselen ins Gebäude des Berufskollegs für Gestaltung und Technik, Neuköllner Straße 15 in Aachen, zu planen. Die Schulleitung soll dabei weiterhin eng in die Abstimmungsprozesse einbezogen werden, damit die Vorstellungen der Schule bestmöglich Berücksichtigung finden.

 

 Diese Maßnahme dient der Sicherung des Zweiten  Bildungswegs in der  Bildungsregion Aachen.

 

4.  Die räumliche Situation an der Kleebach-Schule soll für eine bestmögliche  Förderung der Schüler_innen aus dem Einzugsgebiet der Stadt Aachen               ebenfalls verbessert werden. Dazu wird die Verwaltung beauftragt, in               enger Abstimmung mit der Stadt Aachen einen Vorschlag vorzulegen, wie               auf den bestehenden Schulgrundstücken in Aachen-Eilendorf eine               räumliche Weiterentwicklung erfolgen kann. Prioritär soll dabei ein               Rückbau des Nebenstandorts von-Coels-Straße mit einem größeren               Neubau auf diesem Grundstück geprüft werden.         

 

         In dem Kontext ist mit Blick auf die Schulgröße schulorganisatorisch auch  darüber zu entscheiden, ob die Kleebach-Schule weiterhin eine Schule (mit               derzeit über 300 Schüler_innen) bleiben soll oder ob zwei eigenständige               Förderschulen geführt werden sollen (z.B. unterteilt nach Unterstufe- und               Mittelstufe bzw. Oberstufe und Berufspraxisstufe, jeweils mit Einzugsgebiet               Stadt Aachen).

 

5. Die Verwaltung wird beauftragt, in enger Abstimmung mit den  Schulleitungen der Roda-Schule und der Kleebach-              Schule sowie der               Unteren Schulaufsicht Übergangslösungen zu finden, die die Kontinuität               des Unterrichts und der Förderung sichern, bis die erweiterten Ressourcen               in der Zukunft nutzbar sind.

 

6.  Er stellt fest, dass die Ende 2018 beschlossene Erweiterung der  Regenbogenschule in Stolberg strategisch richtig und zukunftsweisend               war. Diese wird dazu führen, dass die Schulgemeinschaft nach               Errichtung               des Erweiterungsbaus voraussichtlich zum Schuljahr 2025/2026 über               moderne und zukunftsoffene Räumlichkeiten verfügt, die wieder eine               bestmögliche Förderung der Schüler_innen aus dem Einzugsgebiet               Stolberg, Eschweiler, Roetgen, Simmerath und Monschau im               sonderpädagogischen Förderbedarf „Geistige Entwicklung“ ermöglichen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Für die aktuelle Schülerzahl ist das Gebäude nach gemeinsamer               Einschätzung der Schulleitung, der Verwaltung und der Unteren               Schulaufsicht weiterhin ausreichend dimensioniert.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen

Nein-Stimmen

Enthaltungen

Einstimmig

19

1

0

 

 

Online-Version dieser Seite: http://gremieninfo.staedteregion-aachen.de/public/to020?TOLFDNR=1004406&selfaction=print